GRUNDLAGEN DER REGULIERUNG

Welche Teile meiner Finanzierung sind reguliert?

Welche Teile meiner Finanzierung sind reguliert?

Welche Teile meiner Finanzierung sind reguliert?

Regulierung ist weniger kompliziert, als sie klingt. Unsere Plattformen sind auf die EU-Regelwerke ausgelegt, denen Sie bei Ihrer Finanzierung begegnen können: MiFID II, MiCAR, ECSPR und weitere. Welche Regeln Sie am stärksten betreffen, hängt davon ab, wofür Sie Kapital einsammeln.

Was Sie Ihren Anlegern mitteilen

Anleger müssen klare Informationen über Ihr Angebot und dessen Risiken erhalten. Dafür stellen Sie ein zentrales Offenlegungsdokument, die Bedingungen des Instruments und die Zeichnungsunterlagen bereit.
Weiter unten gehen wir auf jedes davon genauer ein.

An wen Sie verkaufen

Jeder Anleger muss identifiziert und geprüft werden, bevor er investieren kann. Das sind dieselben KYC/AML-Prüfungen, die Sie von Krypto-Börsen kennen, und sie sind direkt in die Plattform integriert. Wo Ihre Anleger ansässig sind und ob sie Privatanleger oder professionelle Anleger sind, entscheidet darüber, welche Regeln für sie gelten.
Das gilt auch dafür, wie Sie bei ihnen werben.

Wie mit Anlegergeldern umgegangen wird

Jede Zahlung eines Anlegers muss sicher nachverfolgt und erfasst werden. Das sind erlaubnispflichtige Tätigkeiten, die von Zahlungsdienstleistern, Verwahrern und Registerführern übernommen werden, ähnlich wie eine Bank Ihre Ersparnisse verwahrt. Diese Partner sind bereits an die Plattform angebunden, Sie müssen sie also nicht selbst suchen!

Jede Zahlung eines Anlegers muss sicher nachverfolgt und erfasst werden. Das sind erlaubnispflichtige Tätigkeiten, die von Zahlungsdienstleistern, Verwahrern und Registerführern übernommen werden, ähnlich wie eine Bank Ihre Ersparnisse verwahrt. Diese Partner sind bereits an die Plattform angebunden, Sie müssen sie also nicht selbst suchen!

Wenn Sie entscheiden, was Sie anbieten

Unterschiedliche Produkte unterliegen unterschiedlichen Regeln. Eine Anleihe zu verkaufen ist nicht dasselbe, wie Fondsanteile oder einen Kryptowert zu verkaufen. Ob tokenisiert oder nicht: Was Sie verkaufen, bestimmt, ob Wertpapierregeln, Fondsregeln oder die MiCAR gelten. Weiter unten erklären wir jeden dieser Fälle.

ANLEGERDOKUMENTE

Was brauchen die Anleger von mir?

Was brauchen die Anleger von mir?

Was brauchen die Anleger von mir?

Jedes Angebot braucht ein zentrales Dokument, das den Anlegern die Details erklärt. Welches Sie benötigen, hängt davon ab, was Sie verkaufen, wie viel Kapital Sie einsammeln und an wen Sie verkaufen.

Mehr als 12 Mio. € einsammeln

Wenn Sie Anleihen oder Aktien öffentlich anbieten und innerhalb von 12 Monaten mehr als 12 Mio. € einsammeln, benötigen Sie einen vollständigen Wertpapierprospekt nach der EU-Prospektverordnung. Die zuständige nationale Aufsichtsbehörde, in Deutschland die BaFin, muss ihn billigen, bevor Ihr Angebot startet. Angebote, die sich ausschließlich an qualifizierte Anleger richten, sind prospektfrei.

Mehr als 12 Mio. € einsammeln

Wenn Sie Anleihen oder Aktien öffentlich anbieten und innerhalb von 12 Monaten mehr als 12 Mio. € einsammeln, benötigen Sie einen vollständigen Wertpapierprospekt nach der EU-Prospektverordnung. Die zuständige nationale Aufsichtsbehörde, in Deutschland die BaFin, muss ihn billigen, bevor Ihr Angebot startet. Angebote, die sich ausschließlich an qualifizierte Anleger richten, sind prospektfrei.

Kapital über eine Crowdfunding-Plattform einsammeln

ECSPR ist das EU-Regelwerk für Crowdfunding-Plattformen. Wenn Sie über eine zugelassene Plattform bis zu 5 Mio. € pro Jahr einsammeln, benötigen Sie ein Anlagebasisinformationsblatt (KIIS) von maximal sechs Seiten, das Bedingungen, Risiken und Kosten abdeckt. Der Inhaber der Plattformzulassung prüft es, bevor es veröffentlicht wird.

Emission von Kryptowerten

MiCAR ist das EU-Regelwerk für Kryptowerte, also digitale Token wie Utility-Token, die keine Wertpapiere sind. Ihre Anleger benötigen ein Whitepaper, das den Token, die damit verbundenen Rechte und die Risiken erläutert, und die zuständige nationale Aufsichtsbehörde muss vorab benachrichtigt werden. Kleinanleger können ihren Kauf in der Regel innerhalb von 14 Tagen widerrufen.

Emission von Kryptowerten

MiCAR ist das EU-Regelwerk für Kryptowerte, also digitale Token wie Utility-Token, die keine Wertpapiere sind. Ihre Anleger benötigen ein Whitepaper, das den Token, die damit verbundenen Rechte und die Risiken erläutert, und die zuständige nationale Aufsichtsbehörde muss vorab benachrichtigt werden. Kleinanleger können ihren Kauf in der Regel innerhalb von 14 Tagen widerrufen.

ANLEGER-ONBOARDING

Papierloses KYC/AML-Onboarding für jeden Anleger

Papierloses KYC/AML-Onboarding für jeden Anleger

Papierloses KYC/AML-Onboarding für jeden Anleger

Jeder Anleger durchläuft direkt auf der Plattform die KYC-Prüfung (Know Your Customer) und die AML-Prüfung (Geldwäscheprävention), bevor er investieren kann. Dafür lädt er ein Ausweisdokument hoch und absolviert einen kurzen Liveness-Check. Außerdem wird er mit Sanktionslisten und Listen politisch exponierter Personen abgeglichen, also Personen in öffentlichen Ämtern, die nach den Geldwäschevorschriften zusätzlich geprüft werden müssen.

Sobald ein Anleger die Prüfung bestanden hat, bestimmt sein Profil den weiteren Ablauf der Investition. Wo ein Anleger ansässig ist und ob er Privatanleger oder professioneller Anleger ist, legt fest, welche Angebote er sieht, welche Eignungsfragen er beantwortet und welche Dokumente er erhält. Die Plattform wendet diese Regeln automatisch an, sodass Ihr Team nur die Fälle prüft, bei denen ein Mensch genauer hinschauen muss.

Jeder Anleger durchläuft direkt auf der Plattform die KYC-Prüfung (Know Your Customer) und die AML-Prüfung (Geldwäscheprävention), bevor er investieren kann. Dafür lädt er ein Ausweisdokument hoch und absolviert einen kurzen Liveness-Check. Außerdem wird er mit Sanktionslisten und Listen politisch exponierter Personen abgeglichen, also Personen in öffentlichen Ämtern, die nach den Geldwäschevorschriften zusätzlich geprüft werden müssen.

Sobald ein Anleger die Prüfung bestanden hat, bestimmt sein Profil den weiteren Ablauf der Investition. Wo ein Anleger ansässig ist und ob er Privatanleger oder professioneller Anleger ist, legt fest, welche Angebote er sieht, welche Eignungsfragen er beantwortet und welche Dokumente er erhält. Die Plattform wendet diese Regeln automatisch an, sodass Ihr Team nur die Fälle prüft, bei denen ein Mensch genauer hinschauen muss.

Investor management card showing total investors and weekly growth on the ONINO platform

IHR ANGEBOT

Welche Regeln gelten für das, was ich verkaufe?

Welche Regeln gelten für das, was ich verkaufe?

Welche Regeln gelten für das, was ich verkaufe?

Jedes Produkt unterliegt eigenen Regeln. Ob Sie Anleihen, Fondsanteile oder Kryptowerte verkaufen, entscheidet darüber, ob Wertpapierregeln, Fondsregeln oder die MiCAR gelten, ob tokenisiert oder nicht.

Anleihen oder Aktien verkaufen

Anleihen und Aktien sind Wertpapiere, und eine tokenisierte Anleihe bleibt eine Anleihe. Die Wertpapierregeln legen fest, wie Sie das Angebot offenlegen und wer es verkaufen darf: Wer berät oder vermittelt, braucht eine MiFID-II-Erlaubnis oder arbeitet unter dem Haftungsdach eines Erlaubnisinhabers. In Deutschland werden digitale Wertpapiere nach dem eWpG in einem elektronischen Wertpapierregister geführt.

Anleihen oder Aktien verkaufen

Anleihen und Aktien sind Wertpapiere, und eine tokenisierte Anleihe bleibt eine Anleihe. Die Wertpapierregeln legen fest, wie Sie das Angebot offenlegen und wer es verkaufen darf: Wer berät oder vermittelt, braucht eine MiFID-II-Erlaubnis oder arbeitet unter dem Haftungsdach eines Erlaubnisinhabers. In Deutschland werden digitale Wertpapiere nach dem eWpG in einem elektronischen Wertpapierregister geführt.

Fondsanteile verkaufen

Wer Anlegergelder in einem Fonds bündelt, unterliegt den Fondsregeln: der EU-Richtlinie AIFMD und dem deutschen Kapitalanlagegesetzbuch (KAGB). Der Fonds muss von einer zugelassenen Kapitalverwaltungsgesellschaft verwaltet werden, und für den Vertrieb an Privatanleger gelten zusätzliche Beschränkungen. Daran ändert auch die Tokenisierung der Anteile nichts.

Fondsanteile verkaufen

Wer Anlegergelder in einem Fonds bündelt, unterliegt den Fondsregeln: der EU-Richtlinie AIFMD und dem deutschen Kapitalanlagegesetzbuch (KAGB). Der Fonds muss von einer zugelassenen Kapitalverwaltungsgesellschaft verwaltet werden, und für den Vertrieb an Privatanleger gelten zusätzliche Beschränkungen. Daran ändert auch die Tokenisierung der Anteile nichts.

Nachrangdarlehen oder Genussrechte

Diese sind keine Wertpapiere, deshalb gilt stattdessen das deutsche Vermögensanlagengesetz (VermAnlG). Für ein öffentliches Angebot brauchen Sie einen von der BaFin gebilligten Verkaufsprospekt und ein dreiseitiges Vermögensanlagen-Informationsblatt (VIB) für Anleger. Dieser Weg ist bei Projekten im Bereich erneuerbare Energien und Immobilien weit verbreitet.

Nachrangdarlehen oder Genussrechte

Diese sind keine Wertpapiere, deshalb gilt stattdessen das deutsche Vermögensanlagengesetz (VermAnlG). Für ein öffentliches Angebot brauchen Sie einen von der BaFin gebilligten Verkaufsprospekt und ein dreiseitiges Vermögensanlagen-Informationsblatt (VIB) für Anleger. Dieser Weg ist bei Projekten im Bereich erneuerbare Energien und Immobilien weit verbreitet.

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ZAHLUNGEN UND VERWAHRUNG

Jeder Euro und jeder Anteil, abgewickelt über zugelassene Partner

Jeder Euro und jeder Anteil, abgewickelt über zugelassene Partner

Jeder Euro und jeder Anteil, abgewickelt über zugelassene Partner

Zeichnet ein Anleger, fließt sein Geld über ein zugelassenes Zahlungsinstitut, das die Zahlung entgegennimmt und nach Abschluss des Angebots weiterleitet. Derselbe Weg gilt umgekehrt für Zinsen und andere Ausschüttungen, sodass jede ein- und ausgehende Zahlung nachverfolgt und erfasst wird. Anleger sehen ihre Bestände, Zahlungen und Dokumente in ihrem eigenen Portal, und Ihr Team sieht dieselben Daten im Dashboard.

Wer festhält, wem was gehört, hängt vom Instrument ab. Klassische Wertpapiere mit ISIN werden von einer Depotbank verwahrt. Digitale Wertpapiere werden in einem elektronischen Register geführt, das eine zugelassene registerführende Stelle verwaltet. Tokenisierte Wertpapiere werden in ein Kryptowertpapierregister eingetragen, das ein von der BaFin zugelassener Registerführer führt, und von einem lizenzierten Kryptoverwahrer verwahrt. Sie beauftragen diese Partner direkt, sie sind aber bereits an die Plattform angebunden, sodass Sie sie nicht selbst suchen oder integrieren müssen.

Zeichnet ein Anleger, fließt sein Geld über ein zugelassenes Zahlungsinstitut, das die Zahlung entgegennimmt und nach Abschluss des Angebots weiterleitet. Derselbe Weg gilt umgekehrt für Zinsen und andere Ausschüttungen, sodass jede ein- und ausgehende Zahlung nachverfolgt und erfasst wird. Anleger sehen ihre Bestände, Zahlungen und Dokumente in ihrem eigenen Portal, und Ihr Team sieht dieselben Daten im Dashboard.

Wer festhält, wem was gehört, hängt vom Instrument ab. Klassische Wertpapiere mit ISIN werden von einer Depotbank verwahrt. Digitale Wertpapiere werden in einem elektronischen Register geführt, das eine zugelassene registerführende Stelle verwaltet. Tokenisierte Wertpapiere werden in ein Kryptowertpapierregister eingetragen, das ein von der BaFin zugelassener Registerführer führt, und von einem lizenzierten Kryptoverwahrer verwahrt. Sie beauftragen diese Partner direkt, sie sind aber bereits an die Plattform angebunden, sodass Sie sie nicht selbst suchen oder integrieren müssen.

REGULATORISCHE SCHWELLENWERTE

Diese drei Zahlen sollten Sie vor Ihrer Finanzierung kennen

Diese drei Zahlen sollten Sie vor Ihrer Finanzierung kennen

Drei Zahlen, die bestimmen, welche Regeln gelten
Diese Schwellenwerte zeigen Ihnen, welche Dokumente Ihre Finanzierung benötigt und wer sie genehmigen muss. Genau das bestimmt den Großteil von Kosten und Zeitaufwand, noch bevor Sie sich für ein Instrument oder eine Technologie entscheiden.

€12 Mio

Prospektbefreiung

€5 Mio

Die Untergrenze, die ein Land festlegen kann

€5 Mio

ECSPR-Obergrenze

DEN RECHTSRAHMEN KENNEN

MiCAR und MiFID verstehen

Häufig gestellte Fragen

FAQ

Häufige Fragen von Emittenten

Wenn Ihre Frage hier nicht beantwortet wird, finden Sie in den oben verlinkten Leitfäden weitere Details.

PASSENDE LÖSUNGEN

Passende Lösungen finden